Rechtsanwalt Robin Schmid im Mandantengespräch

Betäubungsmittelstrafrecht (BtMG)

Neben dem "klassischen" Feld des Drogenhandels und Drogenschmuggels (unerlaubte Einfuhr), hat das Betäubungsmittelstrafrecht Bezugspunkte zu verschiedenen Rechtsgebieten wie dem Verkehrsrecht oder zum Recht der Apotheker und Ärzte. Um in diesem Rechtsgebiet erfolgreich verteidigen zu können, reichen daher allgemeine strafrechtliche Kenntnisse zumeist nicht aus.

Keine Fehler machen:

Wichtig ist für alle Betroffenen vom Betäubungsmittelstrafrecht, im Wege einer polizeilichen Ermittlung selbst keine „Fehler“ zu machen. So sollte unbedingt von dem Verzicht einer Aussage (Aussageverweigerungsrecht) Gebrauch gemacht und sofort ein entsprechender Strafverteidiger, der sich im Betäubungsmittelstrafrecht auskennt, hinzugezogen werden.

Bei den Ermittlungen wegen des Verdachts auf Drogen- und Betäubungsmittelstrafsachen sollte bereits deswegen anwaltlicher Rat eingeholt werden, weil die Polizei und Staatsanwaltschaft bei den Ermittlungen besondere Befugnisse haben, die für den Betroffenen sehr belastend sein können

Oftmals kommen in Betäubungsmittelverfahren verdeckte Ermittlungsmethoden wie die Überwachung der Telekommunikation (Telefonüberwachung) und der Einsatz von verdeckten Ermittlern zum Einsatz. Im weiteren Verlauf der polizeilichen Maßnahmen werden dann Hausdurchsuchungen veranlasst, die oftmals mit der Vollstreckung von Haftbefehlen verbunden sind. Gegebenenfalls wird der Betroffene vorläufig festgenommen.

Wichtig ist daher ein frühzeitiges Einschalten eines Strafverteidigers.

Drogenhandel im Darknet / Deep-Web / Tor

Der Drogenhandel über das Internet boomt und macht es im Grunde jedem möglich, einfach und ohne sich in der lokalen Drogenszene auskennen zu müssen, an Drogen zu kommen. Die Ermittlungsbehörden sind dem mittlerweile aber immer mehr auf der Spur und können erste Erfolge verbuchen. Aber auch hieraus entwickeln sich auf der anderen Seite erfolgreiche Verteidigungsstrategien.

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Welche Strafe erwartet mich?

Grundsätzlich entscheidet die Art der nachweisbaren Tathandlung über die Höhe der Strafe. So ist der reine Konsum von Drogen beispielsweise straflos, das Handeltreiben von BTM in nicht geringer Menge sieht dahingegen schon eine Mindestfreiheitsstrafe von 2 Jahren vor. ....

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Hohe Strafandrohung bei "nicht geringer Menge"

Abhängig vom Wirkstoffgehalt des Betäubungsmittels, der Gefährlichkeit der Droge und der Art und Weise der Tatbegehung kann das Strafmaß im Betäubungsmittelstrafrecht von Geldstrafen bis hin zu 15 Jahren....

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§ 31 BtmG - der "Judasparagraph"

Kaum eine Regelung im Betäubungsmittelstrafrecht ist so bekannt wie der § 31 BtMG. So bezeichnet der Begriff "31er" in der Drogen-, aber auch in der Gangster-Rap-Szene regelmäßig einen Verräter. Es kann aber auch durchaus sinnvoll sein, hiervon Gebrauch zu machen.

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