Unsere Räumlichkeiten

Inkasso / Forderungsmanagement

Offene Rechnungen, der Kunde oder Vertragspartner zahlt nicht?

- Dann sind Sie bei uns richtig: Wir setzen Ihre Ansprüche zielgerichtet und unnachgiebig durch.:

Unsere schnelle Vorgehensweise:

  • Zunächst werden wir den Schuldner einmal außergerichtlich anmahnen und zur Zahlung auffordern.
  • Sollte der Schuldner dieser Frist nicht nachkommen, so werden wir sofort das gerichtliche Mahnverfahren in die Wege leiten, um für Sie einen sogenannten vollstreckbaren Titel zu erhalten, aus welchem Zwangsvollstreckungsmaßnahmen möglich sind. Hierbei nehmen wir bereits am elektronischen Rechtsverkehr teil, um den Antrag noch schneller stellen zu können.
  • Legt der Schuldner gegen den Mahnbescheid innerhalb von zwei Wochen keinen Widerspruch ein, so erhalten Sie schnell den beantragten vollstreckbaren Titel. Sollte der Schulder allerdings Widerspruch einlegen, so werden wir Sie vor Gericht vertreten und Ihren Anspruch durchsetzen.
  • Zahlt der Schuder auch nach der Durchführung des gerichtlichen Mahnverfahrens noch immer nicht freiwillig (was selten ist), so werden wir sofort Zwangsvollstreckungsmaßnahmen (Gerichtsvollzieher, Lohnpfändung, Gehaltspfändung usw.) in die Wege leiten. Sollte auch dies noch nicht zum gewünschten Erfolg führen, so werden wir noch immer nicht aufgeben, sondern die Abgabe des Offenbarungseides (= eidesstattliche Versicherung, Abgabe eines Vermögensverzeichnisses) abverlangen und danach das Vermögensverzeichnis anfordern, um dadurch Hinweise auf eventuelle andere erfolgversprechende Zwangsvollstreckungsmaßnahme zu erhalten. Sollte der Schuldner den Offenbarungseid nicht freiwillig leisten werden, so werden wir dazu einen Haftbefehl beantragen.

Gut zu wissen:

Wie lange ist der Vollstreckungsbescheid, das Urteil wirksam?

Ein so genannter vollstreckbarer Titel  - und damit Ihre Forderung - verjährt frühestens in 30 Jahren, so dass Sie mindestens in diesem Zeitraum weitere Zwangsvollstreckungsmaßnahmen (dessen Kosten alle zu erstatten sind) in die Wege leiten können, so lange, bis Sie schlussendlich Ihr Geld haben.

Was, wenn der Schulder Insolvenz anmeldet?

Sollte der Schuldner die Insolvenz anmelden, dann sind weitere Zwangsvollstreckungsmaßnahmen außerhalb dieser nicht mehr möglich. Die Forderung muss dann zum Insolvenzverfahren angemeldet werden, was wir selbstverständlich für Sie übernehmen.
Sollte die Forderung aber aus "unerlaubter Handlung" herrühren, so ist diese nicht insolvenzfähig und kann weiterhin geltend gemacht werden. Davon abgesehen gibt es weitere Ausnahmen, bei welchen die Forderung außerhalb des Insolvenzverfahrens geltend gemacht werden kann. Auch hierüber klären wir Sie auf.

Daher werden wir überprüfen, ob sich Ihr Schuldner nicht vielleicht durch die Nichbezahlung bei Ihnen strafbar (Betrug, Eingehungsbetrug) gemacht hat. Gegebenenfalls ist in solchen Fällen dann eine Strafanzeige zu erstatten; auch dies werden wir für Sie übernehmen. Die Erstattung einer Strafanzeige sollten Sie bereits deshalb in Erwägung ziehen, um bei einem eventuellen Insolvenzverfahren den Einwand der "Forderung aus unerlaubter Handlung" erheben zu können. Denn dann fällt Ihre Forderung nicht unter das Insolvenzverfahren sondern bleibt davon ausgenommen und Ihr Titel (s.o.) gilt fort.

Wer zahlt die Anwaltsgebühren und Gerichtskosten?

Die durch unsere Kanzlei entstehenden Kosten und Gebühren sind selbstverständlich auch von dem Schuldner vollumfänglich zu erstatten und werden mit geltend gemacht; auch die außergerichtlichen, wenn dieser in Verzug ist.

Selbstverstädlich werden Sie vor dem Auslösen kostenpflichtiger Maßnahmen über die entstehenden Kosten und Gebühren aufgeklärt. Diese werden aber - wie aufgeführt - von der Gegenseite geltend gemacht.

Sollten Sie mehrere oder regelmäßige Inkasso-Aufträge haben, so kann auch eine "Rahmenvereinbarung" getroffen werden. Kommen Sie diesbezüglich gerne auf uns zu.

Gerne können wir für Sie auch - wenn Sie dies wünschen - im Vorfeld kostengünstig abklären, ob gegen Ihren Schuldner bereits bei Gericht etwas vorliegt, also ob er beispielsweise schon die eidesstattliche Versicherung abgegeben hat. Wenn dies der Fall ist, so werden wir die weiteren kostenauslösenden Schritte mit Ihnen genau besprechen und die Erfolgsaussichten unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit ausloten.

Vorteil gegenüber einem reinen Inkassounternehmen
Ein Rechtsanwalt hat weitaus mehr rechtliche Befugnis und Handhabe als ein reines Inkassounternehmen und kann Ihre Ansprüche beispielsweise gleich zu Beginn juristisch überprüfen und erforderlichenfalls auch gleich gerichtlich durchsetzen. Denn im Gegensatz zu einem Inkassounternehmen darf ein Anwalt Sie gerichtlich vertreten - ein reines Inkassobüro nach dem RDG dahingegen selbst nicht.