Rechtsanwalt Robin Schmid im Mandantengespräch

Anwälte für Opferschutz (Opferanwalt) in Schwäbisch Gmünd und Umgebung

Heutzutage kann jeder das Opfer einer Straftat werden. 

Wir setzen uns für Sie und Ihre Rechte ein:

  • Anzeigenerstattung bei der Polizei / Staatsanwaltschaft
  • Anwaltliche Begleitung / Beistand während des gesamten Prozesses
  • Nebenklage in dem Strafverfahren gegen den Täter
  • Adhäsionsverfahren
  • Zeugenbeistand
  • Geltendmachung von Schadensersatz
  • Geltendmachung von Schmerzensgeld
  • Maßnahmen nach dem Gewaltschutzgesetz

Opfer sind durch eine Straftat verletzte Personen

Damit sind aber nicht nur körperliche Verletzungen (Köperverletzung, sexuelle Nötigung, Vergewaltigung usw.) oder Stalking gemeint, sondern auch materielle Schäden (wie durch Betrug, Diebstahl, Sachbeschädigung) und ideelle (z.B. bei Beleidigung, Urheberrechtsverletzung).

Damit einhergehende gesundheitliche, psychische und auch finanzielle Belastungen können immens sein.

Für die Opfer einer Straftat ergeben sich daher unmittelbar nach der Tat und in der Folgezeit viele Fragen.

Mit einer Anzeige der Straftat bei der Polizei oder Staatsanwaltschaft ist es meist alleine nicht getan. Vor allem bekommt man dadurch alleine seinen Schaden nicht ersetzt.

Oftmals fühlen sich Opfer einer Straftat hilflos, da das Strafverfahren dazu dient, die Schuld oder Unschuld des Angeklagten festzustellen und gegebenenfalls den Verurteilten eine der Schwere der Tat entsprechende Strafe zuzuführen und nicht primär Hilfe für das Opfer bezweckt.

Viele Opfer wissen auch nicht, an wen sie sich diesbezüglich wenden sollen und fühlen sich mit der Situation überfordert.

Wir helfen Ihnen und stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite

Als Opferanwälte werden wir Ihnen helfen, Ihre Rechte als Opfer durchzusetzen, denn als Opfer einer Straftat haben Sie vielfältige Opferrechte (Schmerzendgeld, Gewaltschutz, Nebenklage usw.).

Wir beraten gemeinsam, welches Vorgehen für Sie am besten ist.

Die Durchsetzung Ihrer Rechte haben für mich oberste Priorität.

Wir entscheiden dabei gemeinsam, ob Strafanzeige zu erstatten ist, ob Sie einen Anspruch auf Schmerzensgeld haben, ob ein Annäherungsverbot oder weitere Maßnahmen nach dem Gewaltschutzgesetz zu beantragen sind und auch, ob Sie sich einem Strafprozess als Nebenklägerin oder Nebenkläger anschließen sollten.

Hierbei kommt es uns nicht nur darauf an, Ihre Ansprüche gegen den Täter / die Täterin durchzusetzen, sondern auch sämtliche aus der Tat resultierenden Schwierigkeiten zu lösen.

Als Opferanwalt begleiten wir Sie durch die gesamte juristische Bewältigung des Ihnen zugefügten Unrechts.

Die besondere Aufgabe des Opferanwalts besteht gerade in der juristischen Aufklärung des Verletzten (bzw. der Angehörigen des Opfers) über seine Rechte im Strafverfahren sowie die Beratung über seine Rechte in Hinblick auf zivilrechtliche Schadensersatz- und Schmerzensgeldansprüche, Ansprüche nach dem Opferentschädigungsgesetz (etc.). Zudem werden Kontakte zu Hilfsorganisationen wie dem Weißen Ring hergestellt.

Unabhängig von der juristischen Aufgabenstellung werden wir zudem versuchen, die psychische Belastungen für den Verletzten so gering wie möglich zu halten

Der Opferanwalt unterstützt dabei auch die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und wirkt bei der Aufklärung des Sachverhaltes mit. Hierbei achtet er darauf, dass die Interessen des Opfers ausreichend berücksichtigt werden.

Wir bieten Ihnen als Opfer einer Straftat professionelle anwaltliche Unterstützung zur Wahrnehmung Ihrer Rechte in einem Strafverfahren und auch bei der Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen, Schmerzensgeld oder Gewaltschutzanträgen (bei Stalking usw.).

Anzeige der Straftat - aber richtig

Als Opferanwälte unterstützen wir Sie bei der Erstattung einer Strafanzeige und Stellung eines Strafantrages bei der Polizei oder Staatsanwaltschaft.

Wir begleiten Sie dazu entweder zur Polizei oder erstatten für Sie Strafanzeige und stellen für Sie einen schriftlichen Strafantrag. 

Denn beim Erstatten einer Strafanzeige informieren Sie die Strafverfolgungsbehörde (Polizei oder Staatsanwaltschaft) über das Vorliegen einer Straftat.

 Als Geschädigter/Geschädigte einer Straftat können Sie in den ersten drei Monaten nach der Tat jedoch zudem einen Strafantrag stellen. Hierdurch erhalten Sie ein Informationsrecht über den Ausgang des Verfahrens und können ggf. gegen eine Einstellung Widerspruch einlegen.

Praxistipps:

Geschehensablauf aufschreiben: Notieren Sie sich unmittelbar nach der Tat möglichst detailliert den genauen Abauf und Hergang des Geschehens, denn da sind Ihre Erinnerungen noch frisch:

Notieren Sie sich Datum, Zeit, wer was in welcher Reihenfolge gemacht hat, wer wie ausgesehen hat, gekleidet war, wer wo gestanden ist, das räumliche Umfeld, ob es ggf. Zeugen/Zeuginnen gibt und alles weitere, was Ihnen wichtig erscheint.

Beweise sichern: Bei einer Gerichtsverhandlung kommt es auf Beweise an. Diese sollten Sie sichern oder zur Sicherstellung für die Polizei bereit halten, z. B. Zeugen/Zeuginnen namentlich notieren, Beweisstücke aufbewahren, ggf. Mails/SMS nicht löschen, bei Verletzungen Arzt/ Ärztin aufsuchen, ggf. Fotos von Verletzungen anfertigen.

Nach Sexualstraftaten nicht waschen, erst zum Arzt / zur Ärztin oder ins Krankenhaus gehen, beschmutzte Wäsche in einer Papiertüte aufbewahren, bei Verdacht auf K.O.-Drogen Ihren Urin zur Beweissicherung einfrieren oder sofort eine Klinik aufsuchen, da diese Substanzen nur wenige Stunden nachweisbar sind.