Rechtsanwältin Elisa Treuter im Mandantengespräch

WEG - Wohnungseigentumsrecht

Wohnungseigentum bezeichnet das Allein- oder Sondereigentum an einer Wohnung in Verbindung mit einem Anteil am Gemeinschaftseigentum.

Während der einzelne Wohnungseigentümer in der Ausübung seiner Rechte betreffend das Alleineigentum nur wenige Beschränkungen beachten muss, bestehen hinsichtlich der Nutzung des Gemeinschaftseigentums in der Regel weitere Begrenzungen.

Als Anwältin für das Immobilienrecht kläre ich Sie über Ihre Rechte und Pflichten als Wohnungseigentümer auf, die mit Ihrer Mitgliedschaft in der WEG zusammenhängen, und vertrete dabei Ihre Interessen gegenüber anderen Miteigentümern, der WEG, dem Verwalter oder Dritten.

Die Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) gilt mittlerweile als Rechtssubjekt mit eigenen Rechten und Pflichten, die aus den Wohnungseigentümern besteht. Sie kann in eigenem Namen klagen oder verklagt werden, sowie Verträge abschließen und unter gewissen Voraussetzungen die Rechte und Pflichten der Wohnungseigentümer wahrnehmen. 

Eine Wohnungseigentumsgemeinschaft entsteht zum Beispiel bei der Aufteilung von Mehrfamilienhäuser in Wohnungseigentum. Dieses wird durch die vertragliche Einräumung von Sondereigentum oder durch Teilung begründet. Letztere ist gegenüber dem Grundbuchamt zu erklären.

Die Teilung bestimmt, dass das Eigentum an einem Grundstück derart in Miteigentumsanteile geteilt wird, dass jeder Anteil des Sondereigentums mit einer bestimmten Wohnung verbunden ist. Voraussetzung der Einräumung des Sondereigentums ist, dass die Wohnungen bzw. sonstige Räumlichkeiten voneinander getrennt und jeweils für sich abschließbar sind.

Besonders streitträchtige Bereiche im WEG-Recht sind erfahrungsgemäß:

  • Sonderumlage für energetische Modernisierung
  • Sondernutzungsrechte
  • Bauliche Veränderungen, Instandhaltung und Modernisierung
  • Teilungserklärung
  • WEG-Versammlung: Teilnahme, Abstimmung und Anfechtung von Beschlüssen
    Jahresabrechnung, Wirtschaftsplan und Hausgeld