Strafrecht

Betrug im besonders schweren Fall

Das Gesetz führt in § 263 III StGB verschiedene Fälle des besonders schweren Betrugs auf, der mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren geahndet werden kann. Dies sind Fälle, in denen der Täter:

  • gewerbsmäßig handelt, sich also durch die Taten regelmäßige Einnahmen verschaffen will oder als Mitglied einer Bande handelt,
  • dem Opfer einen hohen Schaden zugefügt hat,
  • in der Absicht tätig wird, durch fortgesetzte Betrügereien eine große Zahl von Menschen zu schädigen,
  • eine andere Person in wirtschaftliche Not bringt,
  • seine Befugnisse oder seine Stellung als Amtsträger missbraucht oder
  • einen Versicherungsfall vortäuscht, nachdem er oder ein anderer zu diesem Zweck eine wertvolle Sache in Brand gesetzt oder ein Schiff zum Stranden gebracht hat.

Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren (die Tat ist damit ein Verbrechen) droht, wenn der Betrug vom Täter sowohl als Mitglied einer Bande als auch gewerbsmäßig begangen wird, § 263 V StGB.

Rechtsanwalt Robin Schmid und seine erfahrenen Strafverteidiger haben auch in der Verteidigung gegen den Vorwurf des Betrugs im besonders schweren Fall umfassende Erfahrung. Aufgrund der hohen Strafandrohungen und der nicht selten angeordneten Untersuchungshaft ist es gerade bei diesem Tatvorwurf besonders wichtig, schnellstmöglich anwaltlichen Rat einzuholen.

Er berät mit seinen Kollegen seine Mandanten von Anfang an eingehend darüber, wie diese sich Polizei und Ermittlungsbehörden gegenüber richtig verhalten und verteidigt sie mit Durchsetzungsvermögen und Engagement.

Sollte die Beweislage einen Freispruch nicht erwarten lassen oder erreichbar machen, so ist der wichtigste Aspekt bei der Strafverteidigung und der Wahl der richtigen und erfolgversprechendsten Strategie im Weiteren, die hohe Straferwartung möglichst gering zu halten und eine sogenannte Strafrahmenverschiebung zu erhalten.

Denn unter bestimmten Voraussetzungen kann das Gericht den Strafrahmen nach § 49 StGB “verschieben”, so dass sich die Strafandrohung von mindestens einem Jahr auf 3 Monate verringert.

Hierzu bieten sich je Einzelfall diverse Möglichkeiten an.

  • Ein rechtzeitige Selbstanzeige bei den Ermittlungsbehörden, bevor diese Kenntnis von den Betrugshandlungen haben, kann beispielswies im Einzelfall eine vielversprechende Taktik sein, um das Strafmaß zu reduzieren und in einen bewährungsfähigen Strafrahmen (Freiheitsstrafe bis zu 2 Jahre) zu kommen. Ob dies im Einzelfall das probate Mittel ist, ist sorgfältig zu prüfen; der Schritt muss wohl überlegt sein und auch dann auch gut vorbereitet werden.
  • § 46a StGB sieht bei einer “Wiedergutmachung” (ganz oder teilweise) die Möglichkeit vor, dass § 49 StGB (Strafrahmenverschiebung, siehe oben) zur Anwendung kommen kann.
  • Daneben gibt es auch noch die oft übersehene “Kronzeugenregelung” nach § 46b StGB übersehen, nach welcher der Strafrahmen ebenfalls nach § 49 StGB nach unten verschoben werden kann oder sogar von Strafe abgesehen werden kann.

WICHTIG zu wissen ist auch, dass mehrere Strafmilderungsgründe nach § 49 StGB angewendet werden, also beispielsweise doppelt berücksichtig werden können.

Lassen sie ihre Probleme unsere Sorge sein.

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Was Fachanwalt bedeutet

Ein Fachanwalt ist ein ausgewiesener Spezialist auf seinem Rechtsgebiet. Ein Rechtsanwalt darf sich nur dann “Fachanwalt” nennen, wenn ihm das Recht zum Führen des Fachanwaltstitels von der zuständigen Rechtsanwaltskammer verliehen wurde. Für die Verleihung einer Fachanwaltschaft…

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Als Strafverteidiger und Fachanwalt für Strafrecht werde ich in Schwäbisch Gmünd des Öfteren gefragt: Wer ist der beste Verteidiger bzw. Anwalt für Strafrecht in Schwäbisch Gmünd? Begibt man sich auf die Suche nach einem Strafverteidiger, fällt es gerade juristischen Laien oft schwer, zu unterscheiden, welcher Rechtsanwalt hierfür am qualifiziertesten ist. Es gibt jedoch einige Auswahlkriterien, die Ihnen diese Suche erleichtern. Ich habe versucht, für Sie ein paar Kriterien zusammenzustellen und hoffe, dass ich Ihnen bei der Wahl Ihres Strafverteidigers helfen kann. Welche Rechtsgebiete bietet Ihr potenzieller Strafverteidiger an? Besteht das Repertoire des Rechtsanwalts neben der Strafverteidigung noch auch aus zahlreichen anderen Rechtsgebieten, ist dies ein Anzeichen dafür, dass er nur gelegentlich auf dem Gebiet des Strafrechts agiert. Achten Sie an dieser Stelle darauf, einen Spezialisten auszuwählen, der regelmäßig mit strafrechtlichen Mandaten betraut ist. Einen Rechtsanwalt, der auf einem oder einigen wenigen Gebieten mit umfassenden, tiefgehenden Kenntnissen aufwartet, sollten Sie einem Generalisten, der für viele Rechtsgebiete Grundkenntnisse besitzt, vorziehen. Ist der Rechtsanwalt Fachanwalt für Strafrecht? In einem Fachanwaltslehrgang erhalten Volljuristen eine zusätzliche Spezialausbildung für das jeweilige Rechtsgebiet. Suchen Sie im Zweifel einen spezialisierten Strafverteidiger auf, der Fachanwalt für Strafrecht ist. Dies ist auch ein Merkmal dafür, dass der Anwalt schwerpunktmäßig und regelmäßig im Strafrecht tätig ist, da er für die Erlangung des Fachanwalts bereits besondere praktische Erfahrungen nachzuweisen hat. Mit Rückenschmerzen suchen Sie auch nicht einen Kardiologen, sondern einen Facharzt für Orthopädie auf, obwohl beide gleichermaßen als Ärzte zugelassen sind. Kann sich jeder Strafverteidiger als „Fachanwalt für Strafrecht“ bezeichnen? Nein, die Berufsbezeichnung Fachanwalt für Strafrecht ist rechtlich geschützt. Voraussetzung für die Verleihung des Berufsbezeichnung Fachanwalt für Strafrecht ist eine dreijährige Zulassung zur Rechtsanwaltschaft und Tätigkeit vor Antragstellung. Um durch die Rechtsanwaltskammer den Fachanwaltstitel verliehen zu bekommen, muss der Antragsteller zudem an einem Fachanwaltslehrgang für Strafrecht mit einer Gesamtdauer von mindestens 120 Zeitstunden teilgenommen haben. Zudem muss er mindestens drei schriftliche Leistungskontrollen (schriftliche Prüfungen) erfolgreich absolvieren und besondere praktische Erfahrungen in Form von umfangreichen Falllisten und Hauptverhandlungstagen vor dem Schöffengericht und übergeordnet (Strafkammer, Schwurgericht usw.) nachweisen.  Berufserfahrung Ein guter Anwalt für Strafrecht verfügt in erster Linie über lange Berufserfahrung und Fachkenntnisse, die er durch regelmäßige Fortbildungen vertieft. Ein guter Strafverteidiger muss sich nicht nur mit allen materiellrechtlichen als auch strafprozessuallen Fragen bestens auskennen, sondern auch in der Lage sein, seinen Mandanten in Konfliktsituationen gegenüber dem Gericht, Staatsanwaltschaft, Polizei und anderen Prozessbeteiligten rasch souverän, entschieden und adäquat zu verteidigen. Zudem muss ein guter Strafverteidiger die Kunst des Beweisantragsrechts gut beherrschen und wissen, wie man mit der Ablehnung eines Beweisantrages professionell umzugehen hat, und wann es Sinn macht, einen Befangenheitsantrag gegen den Richter, Sachverständigen oder den Staatsanwalt zu stellen. Ein guter Strafverteidiger spricht mit dem Mandanten offen und ehrlich alle Chancen aber auch und insbesondere die Risiken des Strafverfahrens an, vor allem gibt er Ihnen stets eine verständliche und realistische Einschätzung Ihres Falles. Vor allem entwickelt er mit seinen Mandanten eine Strategie, um das bestmöglichste Ergebnis zu erzielen. Aber am Ende zählt doch der Erfolg Der beste Anwalt im Strafrecht ist aber am schlussendlich immer noch der mit den besten Ergebnissen für seine Mandanten. Und hier schließt sich der Kreis wieder, denn erfolgreiche Strafverteidigung basiert gerade auf Wissen, Expertise und langjähriger Erfahrung als Prozessanwalt.

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