Verkehrsrecht

Ihre Ansprüche nach einem Verkehrsunfall

Als Geschädigter eines Verkehrsunfalls stehen Ihnen in der Regel Ansprüche auf Ersatz der durch den Unfall entstandenen Schäden gegen den Unfallverursacher bzw. direkt gegen dessen Haftpflichtversicherung zu.

Zunächst wird zwischen sogenannten materiellen Schäden (Sachschaden) und immateriellen Schäden (Personenschaden) unterschieden. Beide Schadenspositionen sind zu erstatten.

Lassen Sie sich nach einem Unfall nicht über den Tisch ziehen!

Schalten Sie rechtzeitig einen Anwalt ein, der sämtliche Schadenspositionen für Sie geltend macht.  Bei der Schadensergulierung erfolgt nämlich oft ein umfassender Schadensersatz durch den Schädiger bzw. dessen Versicherung nicht. Nur ein Anwalt kann Sie umfassend beraten und die Ihnen zustehenden Forderungen geltend machen. Dies verzögert die Sache auch nicht, im Gegenteil.

Wenn der Unfall für Sie unter Beachtung der größtmöglichen Sorgfalt nicht zu vermeiden war (Unvermeidbarkeit des Unfalls), ist der gesamte Schaden von der Gegenseite zu ersetzen.

Oft aber sind die Ansprüche auf Schadensersatz  wegen der sogenannten Betriebsgefahr Ihres Fahrzeugs oder wegen eines eventuellen Mitverschuldens gemindert.

Dann erhalten Sie nur einen Teil des Schadens entsprechend des Verschuldensanteils des Unfallgegners oder unter Beachtung der sogenannten Betriebsgefahr ersetzt (Quotelung).

Daher ist es wichtig, die Frage der Unvermeidbarkeit des Unfalls für den Wegfall der Betriebsgefahr zu klären und zu überprüfen als auch die Verschuldensquote, ob also ein Alleinverschulden des Gegners vorliegt oder ob eventuell doch ein Mitverschulden zu berücksichtigen ist.

Unfallerfassungsbogen gleich hier ausfüllen

Materieller Schaden / Sachschaden

Grundsätzlich können (bei Vorliegen der Voraussetzungen) folgende Schadenpositionen als Sachschaden geltend gemacht werden:

  • Reparaturkosten (konkret oder Abfindung)
  • Wiederbeschaffungswert
  • Mehrwertsteuer
  • Wertminderung
  • Sachverständigenkosten
  • Mietwagenkosten oder Nutzungsausfall
  • Verdienstausfall
  • Rechtsanwaltskosten
  • Unkostenpauschale (hier idR € 25,00)
  • Abschleppkosten
  • An-und Abmeldekosten
  • Entsorgungskosten
  • Standgeld
  • Kleiderschaden
  • Kaskoschaden

Personenschäden

Grundsätzlich können (bei Vorliegen der Voraussetzungen) folgende Schadenpositionen als sog. Personenschaden geltend gemacht werden:

  • Schmerzensgeld
  • Rente
  • Haushaltsführungsschaden
  • Erwerbsschaden

Lassen sie ihre Probleme unsere Sorge sein.

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Justizia als Symbolbild für einen Fachanwalt auf einem Tisch

Was Fachanwalt bedeutet

Ein Fachanwalt ist ein ausgewiesener Spezialist auf seinem Rechtsgebiet. Ein Rechtsanwalt darf sich nur dann “Fachanwalt” nennen, wenn ihm das Recht zum Führen des Fachanwaltstitels von der zuständigen Rechtsanwaltskammer verliehen wurde. Für die Verleihung einer Fachanwaltschaft…

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Als Strafverteidiger und Fachanwalt für Strafrecht werde ich in Schwäbisch Gmünd des Öfteren gefragt: Wer ist der beste Verteidiger bzw. Anwalt für Strafrecht in Schwäbisch Gmünd? Begibt man sich auf die Suche nach einem Strafverteidiger, fällt es gerade juristischen Laien oft schwer, zu unterscheiden, welcher Rechtsanwalt hierfür am qualifiziertesten ist. Es gibt jedoch einige Auswahlkriterien, die Ihnen diese Suche erleichtern. Ich habe versucht, für Sie ein paar Kriterien zusammenzustellen und hoffe, dass ich Ihnen bei der Wahl Ihres Strafverteidigers helfen kann. Welche Rechtsgebiete bietet Ihr potenzieller Strafverteidiger an? Besteht das Repertoire des Rechtsanwalts neben der Strafverteidigung noch auch aus zahlreichen anderen Rechtsgebieten, ist dies ein Anzeichen dafür, dass er nur gelegentlich auf dem Gebiet des Strafrechts agiert. Achten Sie an dieser Stelle darauf, einen Spezialisten auszuwählen, der regelmäßig mit strafrechtlichen Mandaten betraut ist. Einen Rechtsanwalt, der auf einem oder einigen wenigen Gebieten mit umfassenden, tiefgehenden Kenntnissen aufwartet, sollten Sie einem Generalisten, der für viele Rechtsgebiete Grundkenntnisse besitzt, vorziehen. Ist der Rechtsanwalt Fachanwalt für Strafrecht? In einem Fachanwaltslehrgang erhalten Volljuristen eine zusätzliche Spezialausbildung für das jeweilige Rechtsgebiet. Suchen Sie im Zweifel einen spezialisierten Strafverteidiger auf, der Fachanwalt für Strafrecht ist. Dies ist auch ein Merkmal dafür, dass der Anwalt schwerpunktmäßig und regelmäßig im Strafrecht tätig ist, da er für die Erlangung des Fachanwalts bereits besondere praktische Erfahrungen nachzuweisen hat. Mit Rückenschmerzen suchen Sie auch nicht einen Kardiologen, sondern einen Facharzt für Orthopädie auf, obwohl beide gleichermaßen als Ärzte zugelassen sind. Kann sich jeder Strafverteidiger als „Fachanwalt für Strafrecht“ bezeichnen? Nein, die Berufsbezeichnung Fachanwalt für Strafrecht ist rechtlich geschützt. Voraussetzung für die Verleihung des Berufsbezeichnung Fachanwalt für Strafrecht ist eine dreijährige Zulassung zur Rechtsanwaltschaft und Tätigkeit vor Antragstellung. Um durch die Rechtsanwaltskammer den Fachanwaltstitel verliehen zu bekommen, muss der Antragsteller zudem an einem Fachanwaltslehrgang für Strafrecht mit einer Gesamtdauer von mindestens 120 Zeitstunden teilgenommen haben. Zudem muss er mindestens drei schriftliche Leistungskontrollen (schriftliche Prüfungen) erfolgreich absolvieren und besondere praktische Erfahrungen in Form von umfangreichen Falllisten und Hauptverhandlungstagen vor dem Schöffengericht und übergeordnet (Strafkammer, Schwurgericht usw.) nachweisen.  Berufserfahrung Ein guter Anwalt für Strafrecht verfügt in erster Linie über lange Berufserfahrung und Fachkenntnisse, die er durch regelmäßige Fortbildungen vertieft. Ein guter Strafverteidiger muss sich nicht nur mit allen materiellrechtlichen als auch strafprozessuallen Fragen bestens auskennen, sondern auch in der Lage sein, seinen Mandanten in Konfliktsituationen gegenüber dem Gericht, Staatsanwaltschaft, Polizei und anderen Prozessbeteiligten rasch souverän, entschieden und adäquat zu verteidigen. Zudem muss ein guter Strafverteidiger die Kunst des Beweisantragsrechts gut beherrschen und wissen, wie man mit der Ablehnung eines Beweisantrages professionell umzugehen hat, und wann es Sinn macht, einen Befangenheitsantrag gegen den Richter, Sachverständigen oder den Staatsanwalt zu stellen. Ein guter Strafverteidiger spricht mit dem Mandanten offen und ehrlich alle Chancen aber auch und insbesondere die Risiken des Strafverfahrens an, vor allem gibt er Ihnen stets eine verständliche und realistische Einschätzung Ihres Falles. Vor allem entwickelt er mit seinen Mandanten eine Strategie, um das bestmöglichste Ergebnis zu erzielen. Aber am Ende zählt doch der Erfolg Der beste Anwalt im Strafrecht ist aber am schlussendlich immer noch der mit den besten Ergebnissen für seine Mandanten. Und hier schließt sich der Kreis wieder, denn erfolgreiche Strafverteidigung basiert gerade auf Wissen, Expertise und langjähriger Erfahrung als Prozessanwalt.

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